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Jetzt muss Österreich handeln:

Stoppen wir giftiges Glyphosat!

Glyphosat ist das weltweit am weitesten verbreitete Unkrautvernichtungsmittel. Es wird auf Äckern genauso eingesetzt wie auf öffentlichen Flächen und in Kleingärten. Den Kontakt mit dem Herbizid zu vermeiden ist daher so gut wie unmöglich. Dabei gilt Glyphosat laut der Krebsforschungsagentur der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“. Darüber hinaus gefährdet der massive Einsatz von Herbiziden die Biodiversität.

1,3 Millionen Menschen haben daher die europäische Bürgerinitiative gegen das umstrittene Pflanzengift unterzeichnet. Doch Bedenken der BürgerInnen zählten bei der Abstimmung im November 2017 ebensowenig wie Sorge um Gesundheit und Biodiversität – die Zulassung von Glyphosat wurde um fünf Jahre verlängert.

Dennoch dürfen wir jetzt nicht aufgeben. Wenn das Verbot auf EU-Ebene noch auf sich warten lässt, sind die Einzelstaaten umso mehr gefragt. Frankreich hat bereits angekündigt, Glyphosat verbieten zu wollen. Auch aus anderen Staaten kommen Signale in diese Richtung. Österreich darf hier nicht zurückbleiben – fordern wir von der Bundesregierung:

  • Ein Sofortverbot der Nutzung von Glyphosat im öffentlichen Raum und für private Zwecke.
  • Einen Plan für einen schrittweisen Ausstieg aus Glyphosat bis zum Totalverbot für alle Bereiche spätestens 2020.
  • Unterstützung für LandwirtInnen im Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft ohne Herbizide.

Fordern Sie von der Bundesregierung ein Ende von Glyphosat in Österreich! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition!

Jetzt Petition unterzeichnen!

Fordern Sie die österreichische Bundesregierung auf, Glyphosat bis spätestens 2020 vollständig zu verbieten!

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Petitionstext

Fordern wir die Bundesregierung auf, Glyphosat bis spätestens 2020 vollständig zu verbieten. Laut WHO ist das umstrittene Pflanzengift "wahrscheinlich krebserregend".

Sehr geehrte Bundesregierung,

der massive Einsatz von Pestiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft ist eine Bedrohung für die Biodiversität und die menschliche Gesundheit. Insbesondere der massive Einsatz des Pflanzengiftes Glyphosat, das von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation WHO als wahrscheinlich krebserregend bewertet wird, sticht hier hervor.

Nachdem Glyphosat auf Ebene der EU weiter zugelassen bleibt, hat das große Agrarland Frankreich bereits angekündigt, eigenständig ein Verbot des Herbizids anzustreben. Österreich darf hier nicht zurückbleiben.

Ich fordere deshalb mit Greenpeace einen Ausstieg aus Glyphosat und Maßnahmen, die den Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft fördern.

Konkret fordere ich vom Parlament und dem Bundesminister für Landwirtschaft:

1.) Ein sofortiges Verbot von Glyphosat überall dort, wo Menschen besonders leicht mit dem Pflanzengift in Kontakt kommen können, also im öffentlichen Raum und für den Privatgebrauch.

2.) Einen schrittweisen Ausstiegsplan für Österreich, der zu einem vollständigen Verbot spätestens 2020 führt.

3.) Unterstützung für Bäuerinnen und Bauern, um den Übergang zu einer modernen, nachhaltigen und glyphosatfreien Landwirtschaft zu ermöglichen


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