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veröffentlicht am 08.02.2017

Echte Chance für ein glyphosatfreies Europa. Jede Unterschrift zählt.

Europäische Bürgerinitiative: Gemeinsam für eine Zukunft ohne Glyphosat

Obwohl das Pestizid Glyphosat laut WHO „wahrscheinlich krebserregend“ ist, kommt es in Forstwirtschaft, Landwirtschaft und öffentlichem Raum weiterhin in großen Mengen zum Einsatz. Nun ruft Greenpeace gemeinsam mit zahlreichen weiteren NGOs die Menschen in Europa dazu auf, die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat zu unterschreiben. Erheben wir gemeinsam unsere Stimmen gegen den gesundheitlich bedenklichen Wirkstoff!

Breiter gesellschaftlicher Widerstand

Juni 2016. Die EU-Kommission gibt bekannt, dass das Pestizid Glyphosat vorerst nicht wie ursprünglich geplant für weitere 15 Jahre zugelassen wird. Bis Ende 2017 sollen zuerst die Risiken des stark umstrittenen Pestizids abgewogen werden. Bis dahin darf der Wirkstoff jedoch weiterhin eingesetzt werden. Studien hatten zuvor belegt, dass Glyphosat für den Menschen „wahrscheinlich krebserregend“ ist und Schäden im Ökosystem verursacht.

Die vorerst verhinderte Neuzulassung war ein großer Erfolg der Zivilgesellschaft. Öffentlicher Druck und zahlreiche Protestaktionen hatten klar gemacht, dass die Menschen in Europa den gefährlichen Unkrautvernichter nicht weiter dulden wollen.

Nun ist es an der Zeit für den nächsten Schritt: Damit Glyphosat heuer endgültig verboten wird, ruft Greenpeace als Teil einer breiten gesellschaftlichen Bewegung zu einem europaweiten Volksbegehren auf. Damit bietet sich für uns alle eine echte Chance, das Pestizid endgültig vom europäischen Markt zu verbannen.

Gemeinsam für unsere Gesundheit

Glyphosat ist in der Europäischen Union und auch in Österreich der meistverwendete Unkrautvernichter. Er wird in Forst- und Landwirtschaft sowie im öffentlichen Raum, etwa in Parks, eingesetzt. Besonders AnwenderInnen von Glyphosat, also zum Beispiel Gemeindebedienstete, die Straßenränder besprühen, oder LandwirtInnen, sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Aufgrund der weitverbreiteten Anwendung von Glyphosat ist es aber generell kaum vermeidbar, dass wir alle damit in Kontakt kommen – ob direkt oder über die Nahrungskette.

Mit der Europäischen Bürgerinitiative stellen wir drei konkrete Forderungen an die Europäische Kommission: Wir fordern ein endgültiges, europaweites Verbot von Glyphosat. Zudem bestehen wir auf transparentere Zulassungsverfahren sämtlicher Pestizide. Mit Blick auf die Zukunft sollen außerdem verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden in der EU festgelegt werden.

Mit jeder Unterschrift verleihen wir diesen Forderungen Nachdruck. Doch nicht nur das: Eine erfolgreiche Bürgerinitiative macht außerdem deutlich, dass in Europa die Menschen, und nicht Großkonzerne entscheiden. Unsere Gesundheit sowie eine intakte Umwelt müssen immer über den Profitinteressen von Bayer, Monsanto und Co. stehen. Dafür kämpfen wir gemeinsam: Jede Unterschrift zählt.

Mit nur wenigen Klicks können Sie das Volksbegehren bereits unterstützen. Hier gehts zur Petition.

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