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veröffentlicht am 04.11.2017

Was man mit "Unkraut" sonst noch machen kann...

5 grüne Alternativen zu Glyphosat

Jeder kennt das Problem – manchmal wachsen Pflanzen genau dort, wo man sie nicht haben will, am üppigsten. Doch wie kann man dem Unkraut beikommen, ohne auf giftige Spritzmittel zurückzugreifen?

Wir haben deshalb 5 Alternativen zusammengefasst:

1. Händische Entfernung

Auf kleineren Flächen, im eigenen Garten oder auf Zugangswegen ist Handarbeit die beste Alternative. Fugenbürsten und -kratzer halten Spalten frei von Unkraut. Mit Unkrautstechern und Pendelhacken können Pflanzen mitsamt der Wurzel aus der Erde entfernt werden – idealerweise, bevor Samen ausgebildet werden, so dass die Wirkung lang hält.

2. Vorbeugung

Beikräutern kann auch vorgebeugt werden. Das Auslegen von Mulch erschwert den Zugang zu Sonnenlicht und verhindert somit das Austreiben von unerwünschten Kräutern. Auf sauber angelegten Banketten und Abgrenzungen ist das Eindringen in Pflaster und Asphalt unmöglich.

3. Konkurrenz

Wo eine Pflanze ist, kann keine andere wachsen – dichter Bewuchs stoppt Unkraut. Bodendecker wie Thymian, Storchschnabel und Frauenmantel sind mitunter wertvolle Heil- bzw. Gewürzpflanzen für Menschen und können auch Futter für Bienen liefern. Bei Beeten können heimische Magerwiesen ausgesät werden; sie erhöhen die Biodiversität, bieten Bienen Nahrung und brauchen dabei fast keine Pflege.

4. Professionelle Geräte

Für Gemeinden und Unternehmen, die mit größeren Flächen zu tun haben, gibt es neben den herkömmlichen Werkzeugen auch spezielle Ausrüstung für den professionellen Bedarf – Wildkrautbürsten sind weit verbreitet, Flammgeräte, Heißdampf- und Infrarotgeräte entfernen Pflanzen durch Hitze, Hochdruckreiniger helfen, Fugen einfach frei zu bekommen.

5. Leben und leben lassen

Und natürlich sollte man sich immer fragen „muss wirklich jedes Kräutchen weg?“ Denn unter dem Beikraut sind essbare Pflanzen und Heilpflanzen – und die bedrängten Bienen freuen sich über Artenvielfalt. Also einfach mal stehen lassen!

Tipp: Gemeinden können die Akzeptanz von „wild“ aussehenden Stellen mit speziellen Infoschildern vor Ort steigern – ein Hinweis, dass etwa ein Kreisverkehr speziell für Bienen naturnahe gelassen wird, sorgt erfahrungsgemäß für größeres Verständnis.

Kennen Sie auch Methoden, des Unkrauts ohne Glyphosat Herr zu werden? Wir haben die Community im Rahmen unserer „Mission Glyphosatfrei“ befragt – melden auch Sie sich dazu an, um Ihre Gemeinde glyphosatfrei zu machen!

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